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PEELINGS
Unter Peeling versteht man eine Schälkur,
auch Chemoexfoliation genannt. Bei einem Peeling werden
durch Auftragen einer hautreizenden, säurehaltigen
Substanz Teile der ersten beiden Hautschichten abgetragen.
Die obersten Hautschichten werden durch diesen Prozess
verätzt. Sie stossen sich ab und machen einer frischen
und glatten Hautschicht Platz, die sich aus der Tiefe
neu gebildet hat. Die Anwendung solcher Substanzen erzeugt
sozusagen eine kontrollierte Wunde, die zu einer Hautverjüngung
führt. Je nach Zusammensetzung und Konzentration
der Säure unterscheidet man zwischen oberflächlicher,
mittlerer und tiefer Schälkur.
Peelings eignen sich vor allem für
Fältchen, Pigmentflecken und Sonnenschäden.
Peelings können mit örtlicher Betäubung
ambulant durchgeführt werden. Oberflächliche
Schälkuren dauern wenige Minuten. Mittlere und
tiefe Peelings dauern über 30 Minuten und haben
eine mehrtägige Heilungsphase zur Folge. Generell
gilt, dass je tiefer das Peeling, desto länger
die Rehabilitation.
Die anfängliche Wundfläche bedeckt
sich innerhalb von zwei Tagen mit einem Wundschorf,
der nach etwa zwei Wochen spontan abgestossen wird.
Die ersten beiden Tage des Heilungsprozesses werden
von Wundschmerzen und Spannungsgefühl begleitet.
Bis sich die Haut wieder vollständig regeneriert
hat, kann es mehrere Monate dauern. In dieser Zeit muss
bedacht werden, dass die neue Hautschicht noch äusserst
empfindlich ist. Die Nachbehandlung der glatten neuen
Haut mit einer Wund- und Heilsalbe ist zweckmässig.
Andere Pflegeprodukte und ein Make-up sind frühestens
nach drei Wochen erlaubt. Die behandelte Haut ist zudem
während der ersten drei Monate unbedingt mit einem
hohen Lichtschutzfaktor vor Sonnenlicht zu schützen.
Die Wirkung einer Peelingbehandlung hält
in der Regel zwischen zwei und zehn Jahren an. Bei unsachgemässer
Anwendung können bleibende Narben und Pigmentflecken
auftreten.
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