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FALTENBEHANDLUNG MIT BOTULINIUM TOXIN
Falten entstehen unter anderem durch das
regelmässige Zusammenziehen von bestimmten Muskeln,
etwa beim Lachen oder Sprechen. Mimisch bedingte Falten
lassen sich mit Botulinum-Toxin auch ohne chirurgischen
Eingriff sichtbar glätten. Der Wirkstoff besteht
aus einem natürlichen, gereinigten Protein. Die
Substanz wird mit einer feinen Injektionsnadel in die
zu behandelnden Muskeln gespritzt und hemmt dort die
Nervenreizwirkung, welche zur Faltenbildung führt.
Die Wirkung tritt innerhalb der ersten Woche nach der
Behandlung ein und hält ungefähr drei bis
vier Monate an. Die Behandlung mit Botulinum-Toxin ist
einfach in der Anwendung und von kurzer Dauer. Unmittelbar
nach der Behandlung kann der Patient seine gewohnten
Aktivitäten wieder aufnehmen.
Die Behandlung ist grundsätzlich
gut verträglich. Die Substanz wirkt nur dort, wo
sie gespritzt wurde, und baut sich an dieser Stelle
auch wieder vollständig ab. Sie verteilt sich nicht
im Körper und beeinträchtigt auch die Mimik
nicht. Mögliche Nebenwirkungen sind in der Regel
von vorübergehender Natur. Zu den häufigsten
Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, eine vorübergehende
Senkung des Augenlids, Schmerzen im Gesicht, eine Rötung
an der Einstichstelle und grippeartige Symptome. Schwangeren
und stillenden Frauen sowie Personen mit Muskelschwäche
oder einer Überempfindlichkeit gegen einen Inhaltsstoff
wird von dieser Behandlung abgeraten.
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