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Chirurgische Brustrekonstruktion
Das Ziel der chirurgischen Brustrekonstruktion
ist die Wiederherstellung der äußeren Form
und damit der Ästhetik. Wurde die Entfernung einer
Brust aufgrund eines Karzinoms notwendig, so ist eine
Wiederherstellung frühestens nach einem Jahr sinnvoll,
wenn alle begleitenden Therapien abgeschlossen sind.
Zur Rekonstruktion kommen verschiedene
Techniken zur Anwendung. Steht ausreichend elastische
Haut zur Verfügung, kann durch Einbringen einer
Prothese die Form der Brust weitgehend wiederhergestellt
werden.
Ist die Haut straff und kaum elastisch werden durch
gestielte oder auch frei transplantierte Hautlappen
gute Resultate erzielt.
Die Entwicklungen in der Mikrochirurgie machen es möglich,
frei entnommene Gewebeanteile aus dem Gesäß-
(SGAP-flap) oder Bauchbereich (DIEP-flap) für die
Rekonstruktion der Brust zu verwenden. Diese fachmännisch
ausgeführten Eingriffe hinterlassen keine Verletzungen
der Muskulatur im Entnahmebereich. Eine so rekonstruierte
Brust besticht durch die natürliche Form und das
damit verbundene ästhetische und funktionelle Ergebnis.
Letztlich wurde dieser neuer Technik ein Artikel in
der Zeitschrift Der Spiegel gewidmet. Dieser
können Sie hier
runterladen.
Die Wiederherstellung der Brustwarze und
des Warzenhofes erfolgt etwa sechs Monate später.
Auch hier kommen verschiedene Techniken wie z.B. die
Tätowierung zur Anwendung - um ein möglichst
natürliches Bild zu erzielen.
Nach genauer Voruntersuchung bespricht
der Chirurg mit Ihnen das für Sie individuell beste
Vorgehen.
Nach der operation, Resultat
Der Verlauf hängt sehr von der Art
des gewählten operativen Eingriffes ab. Im Falle
eines mikrochirurgischen Vorgehens dauert dieser Eingriff
zwar länger, der Heilungsverlauf ist jedoch relativ
kurz.
Die Rekonstruktion einer Brust bedeutet
eine enorme Verbesserung des körperlichen und seelischen
Befindens der Frau, die erzielten Resultate sind sehr
zufriedenstellend.
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